kommunales/Kommune gegen Rechts

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neofaschisten marschieren durch die Stadt, 28. Februar 2009

 

29.2.2020
Die Antifa Jugend Augsburg mobilisiert
Demonstration gegen die rassistischen Morde in Hanau
„Und sie fühlen sich plötzlich nicht mehr als verschrobene Minderheit, sondern quasi als militärischer Arm einer völkischen Bewegung“ (SZ) – Anmerkungen zu rechtsextremen Verhältnissen in Augsburg

Aus dem Inhalt: Redebeitrag der Antifa Jugend Augsburg am 22. Februar ? Anmerkungen: Nach und nach tauchen brisante Fakten auf – Migrantenorganisationen:»Deutschland hat ein Rassismusproblem« ? Augsburg liegt nicht so fern von den abscheulichen Vorgängen in Hanau – der Führer einer Terrorzelle kommt aus dem Raum Augsburg und die rechtsextreme Kampfsportszene trainiert hier ? Der Tabubruch von Augsburg: die Einladung von Hans-Georg Maaßen durch die CSU ? NPD-Funktionär Roland Wuttke aus Mering agiert immer noch – AfD Augsburg: »Deutschland auf dem Weg zum Multikulti-Drecksloch« ? Die notwendige Ausgrenzung von Rechten findet in Augsburg nicht statt – ob REPs oder AfDler, sie werden hier zu Normalos ? Die Mediengruppe Pressedruck mischt auch mit – Thomas Lis und Günter Göttling, zwei ganz normale Augsburger Bürger und Stadträte ? Die Süddeutsche schreibt Klartext. … weiter

 

12.12.2019
Augsburger Flüchtlingsrat und Seebrücke Augsburg
Überlassen wir der AFD nicht das Wort zur Seenotrettung und den Diskurs zur Aufnahme von Geflüchteten
Die Kampagne der AfD-Landtagsfraktion „Sichere Städte statt sichere Häfen“ wurde zum Desaster für die Partei

Sozusagen in letzter Minute konnte eine Gegenveranstaltung gegen die AfD-Kundgebung am Königsplatz am 19. November organisiert werden. Und das war gut so, denn damit wurde der Auftritt der AfD mit einer Hand voll Leuten hinter Polizeiketten in Augsburg ebenso zum Desaster wie in Erlangen und Landshut. Die Landtagsfraktion der AfD hat inzwischen ihre Kampagne „Sichere Städte statt sichere Häfen“ wohl aufgegeben. Die Absicht der AfD, im Kommunalwahlkampf in Bayern mit der Kampagne einen Stich zu machen und die Städte-Initiativen „Sichere Häfen“ rassistisch zu kontern und zu kriminalisieren, kann als gescheitert betrachtet werden. Die Bekämpfung der AfD im Bayerischen Landtag durch die Fraktionen der SPD, der Grünen und teilweise auch der Freien Wähler sollte beachtet werden. Die Seenotrettung von Flüchtlingen und ihre solidarische Aufnahme auch in bayerischen Kommunen sollte auch im Augsburger Stadtrat demonstrativ beschlossen werden, wie es SPD, Grüne und Linke in ihren Kommunalwahlprogrammen fordern.weiter

 

5.6.2016
Protest gegen die AfD-Veranstaltung in der Firnhaberau
Driesang sang
Bundesvorstandsmitglied der AfD, Dirk Driesang, Opernsänger aus München, sprach über „Krankes Geld – kranke Welt“

Die AfD Augsburg lud zu einer Veranstaltung am 9. Mai unter dem Motto »Krankes Geld - kranke Welt« mit ihrem Bundesvorstandsmitglied Dirk Driesang ein. Die Veranstaltung der AfD fand in einer Kleingartenanlage in der Firnhaberau statt, abgeschirmt von einem privaten Sicherheitsdienst und starken Polizeikräften. Eine Gegenkundgebung der ver.di-Jugend wurde vom sozialdemokratischen Ordnungsreferenten Dirk Wurm nur in über 200 m Entfernung vom Versammlungslokal außerhalb der Sichtweite und weit entfernt vom Eingang der Kleingartenanlage genehmigt. Hier hatten die Teilnehmer aus linker Gewerkschaftsjugend von ver.di und NGG, autonome und sozialistische Kräfte sowie Mitglieder der VVN obendrein mit diversen Schikanen des Ordnungsamtes und der Polizei zu tun. ...   weiter
Aus dem Inhalt: Rede der Sozialistischen deutschen Arbeiterjugend SdAJ ● Ohne echte Zukunftsperspektive ● Außerhalb der Norm, flexibilisiert, deklassiert, prekär ● „Prekariat ist überall“, Pierre Bourdieu (Auszüge) ● Repression und Schikanen, Schweigen der Presse ● Rechte Systemfrage – Dirk Driesangs Vortrag zum Wesen des Geldes und dessen Auswirkungen auf die bürgerliche Gesellschaft ● Angst um die bürgerliche Gesellschaft ● Das „richtige Geld“ und das „zerstörerische Schein-Geld“ ● Systemfrage von rechts
Foto: blu-news.org bzw. Metropolico.org / http://www.metropolico.org/ CC BY-SA 2.0 Quelle

 

4.3.2016
Frauke Petry beim Jahresempfang der AfD im Augsburger Rathaus
OB Gribl fährt einen harten Kurs gegenüber der AfD und löst eine große Mobilisierung gegen Rechts aus
Anmerkungen zur plötzlichen Entdeckung einer neuen verfolgten Minderheit in Deutschland namens AfD, zur Medienkampagne gegen den OB, die „Ritterlichkeit“ gegenüber der AfD einfordert, und zu einem Verwaltungsgericht, das eine Demokratie retten soll, zu der angeblich wesentlich auch die AfD gehört

Plötzlich dreht sich in Deutschland der Medienwind und die bisherigen Argumentationen verkehren sich in ihr Gegenteil. Nicht die AfD muss sich rechtfertigen für Hetzparolen, das Schüren von Fremdenangst, von rassistischen und nationalistischen Ressentiments und die Verniedlichung von gewaltsamen Übergriffen auf Flüchtlingsheime, sondern die Gegner der AfD müssen sich belehren lassen, dass sie sich einer demokratischen Debatte über den besten Weg in „Schicksalsfragen“ des deutschen Volkes verweigern. „Ritterlichkeit“ und „Fairness“ gegenüber der AfD werden eingefordert … Nicht die AfD gefährdet den Frieden in unserem Land, sondern der Oberbürgermeister der Friedensstadt Augsburg, die mit dem Label Friedensstadt ja sowieso nur den Tourismus fördern will. Wer Frauke Petry ein Hausverbot erteilt, demonstriert seine undemokratische Gesinnung. Damit niemand glaubt, ich hätte übertrieben, gebe ich einige Kostproben aus den Kommentaren ...   weiter

 

17.3.2011
Aktionstag 26. Februar in Augsburg
Vielfalt in der Friedensstadt
Die Neofaschisten traten nicht an, verstärken aber ihre Umtriebe im Raum Günzburg/Neu-Ulm

Zum Jahrestag der Bombardierung Augsburgs vom 25. auf den 26. Februar 1944 organisierte das Bündnis für Menschenwürde zusammen mit der Stadt einen Aktionstag „Vielfalt in der Friedensstadt“. Offiziell beteiligt waren unter anderem die DGB-Gewerkschaften, der Integrationsbeirat der Stadt, die VVN-BdA und viele andere. Mit den „Parteien im Augsburger Stadtrat“ war auch die Linke offiziell mit dabei. Inoffiziell, aber unübersehbar war auch die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend SDAJ dabei. Auf der Kundgebung am Rathausplatz sprach neben dem Oberbürgermeister und anderen Rednern auch Harald Munding als Vertreter der VVN, also der vom bayerischen Verfassungsschutz immer noch beobachteten Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten VVN/BdA. Viele rote Fahnen aus dem Lager der Sozialisten und Gewerkschafter prägten das Bild. Erfreulicherweise will die Stadt in Zukunft den Tag der Vielfalt in der Friedensstadt als jährlichen Aktionstag institutionalisieren. Dabei geht es auch darum, Plätze und Routen in der Innenstadt und innenstadtnahen Zentren vorsorglich zu belegen, um neofaschistische Aufmärsche zu erschweren und möglichst zu unterbinden. ...
Aus dem Inhalt: Gedenkvortrag von Robert Domes, damit wird auch Ernst Lossa gewürdigt ● Schwächeln die Nazis? In Dresden holten sie sich erneut eine schwere Niederlage ● Repressionen gegen die SDAJ wegen ihrer Mobilisierung zur Demonstration am Aktionstag ● Die GEW bekommt Post vom „Nationalen Augsburg“ ● Die Neofaschisten bestimmen das Gesetz des Handelns nicht wirklich... ● … auch nicht in Vöhringen ● Die Verwaltungsgerichte werden zum Problem... ● … sie müßten aber nicht der verlängerte Arm der Exekutive sein  
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5.11.2005
Kommune gegen Rechts
Vorschläge des Forums und der VVN

Aus dem Inhalt: ● Die Stadt sollte noch deutlicher Flagge zeigen gegen das Auftreten von Rechtsextremisten: Unbedingt muss der Auftritt führender Funktionäre des Witikobundes im Rahmen des Sudetendeutschen Tages verboten werden.● Die Halle 116 muss erhalten und zur Gedenkstätte ausgebaut werden: Die zweistöckige Halle bietet genügend Platz um in ihr eine Dokumentation und einen Gedenkort über Zwangsarbeit und KZ-Lager sowie des Widerstands gegen die faschistische Diktatur in Augsburg und Umgebung einzurichten ● Die Stadt kann und muss die antifaschistische Aufklärung an den Schulen fördern. ● Für ein Verbot rechter Aufmärsche in der City: Es darf nicht sein, dass die NPD und andere Faschisten eine Kundgebung vor dem AOK-Gebäude am Prinzregentenplatz abhalten, der ehemaligen Gestapo-Zentrale, und am gleichen Ort die Polizei Jugendliche einkesselt, damit sie den Nazis nicht entgegentreten können. Hier fehlt es weit in Augsburg – soweit, dass die unauffällige Gedenktafel zur Gestapo-Zentrale sogar am falschen Gebäude hängt!  weiter


29.02.2020  Die Antifa Jugend Augsburg mobilisiert: Demonstration gegen die rassistischen Morde in Hanau
12.12.2019  Überlassen wir der AFD nicht das Wort zur Seenotrettung und den Diskurs …
05.06.2016  Protest gegen die AfD-Veranstaltung in der Firnhaberau: Driesang sang
04.03.2016  Frauke Petry beim Jahresempfang der AfD im Augsburger Rathaus, große Gegenmobilisierung
11.03.2011  Aktionstag 26. Februar in Augsburg: Vielfalt in der Friedensstadt
03.01.2007  Offene Briefe aus dem Forum an den SPD-Unterbezirk und Heinz Paula wegen Diffamierung
20.11.2005  Vortrag: Arbeitswelt, Rechtsextremismus und antifaschistische Aufgaben der Stadt
05.11.2005  Kommune gegen Rechts – Vorschläge des Forums und der VVN


   
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