Es griblte schon im Wahlkampf überall.
Jetzt sind die Plakate abgebaut,
aber irgendwie haben wir jetzt erst recht
ein verdammt ungutes Gefühl
  Ergebnis der Kommunalwahlen in Augsburg (Teil 2)

Erste Absichtserklärungen

Haben die Schwarzen an den Sozis einen Narren gefressen – oder umgekehrt?

  • Was sagen die „Sieger“?
  • Instinktsichere Strategie der CSU: Opposition nachhaltig ausschalten und dafür möglichst die SPD selbst benutzen
  • Gribls Kernpunkte sind weitgehend identisch mit den Aussagen der SPD, zum Beispiel beim Thema „Sicherheit“
  • Rolle von neuen Referenten und die unvermeidliche Giftliste

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Die CSU vor den Wahlen, am 23.2.2008 beim Fest der Vielfalt auf dem Rathausplatz: eine Sternstunde der CSU, die ihr Rotgrün und das Bündnis für Menschenwürde ermöglichte. In ihrem Wahlprogramm kündigte die CSU an, sie werde „mit allen politischen und juristischen Mitteln Aufmärsche von rechts- und linksradikalen Gruppierungen verhindern“. In ihrer ersten Ausgabe nach der Kommunalwahl brachte die Augsburger Allgemeine ein Bild mit der Unterschrift: „Da kann sich die CSU nur selbst applaudieren: Hermann Weber, Günter Göttling und Tobias Schley (vorne von links) im Rathaus“. Ein strahlender Göttling – Ex-Republikaner und Polizist – zwischen dem Fraktionsvorsitzenden der CSU und dem Kreisvorsitzenden Augsburg-West, wenn das kein Omen ist? Inzwischen soll ja Polizeichef Böhm, dessen Handschrift sogenannte „Linksradikale“ kennen, Referent für Sicherheit und Ordnung werden. Übrigens, der Mann rechts auf unserem Foto, der die Tafel „GEGEN RECHTSEXTREMISMUS“ hält, ist uns nicht bekannt. Fest steht, dass es nicht Göttling ist. Wir halten der CSU mal zu gute, dass der Mann rechts im Bild und auch die Tafel zu ihr gehört. Gribl als Parolenträger „JEDER PERSÖNLICH“ oder Weber mit der Tafel „ALLE GEMEINSAM“ – das wäre doch ziemlich nichtssagend oder könnte auch alles bedeuten. Aber vielleicht steht ja auf der Rückseite der rechten Tafel noch: „UND GEGEN LINKSEXTREMISMUS“. Dann könnte man sagen: Hut ab vor der CSU, sie hat wenigsten einen ehrlichen Wahlkampf geführt.


   
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