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Kommentar
Natürlich
haben wir nicht erwartet, dass der Augsburger Oberbürgermeister
die Aktiven aus der Bäckerei direkt unterstützt.
Es wird auch immer mehr unüblich, dass Augsburger Sozialdemokraten,
zu denen der OB ja auch noch zählt, mit der VVN was am
Hut haben wollen. Dass man aber eine Widerstandskämpferin,
die man vor kurzem noch zur Ehrenbürgerin gekürt
hat, dermaßen hohl abspeist – das hätten
wir nicht gedacht.
Der
OB „bedauert“ rechtsextreme Aktivitäten.
Er könne das Verhalten der Polizei „nicht bewerten“.
Eine „juristische Beurteilung“ des NPD-Plakats
sei ihm nicht möglich – ihm als Juristen und Richter
a.D.?! Eine nicht-juristische Beurteilung, also z.B. eine
politische, verkneift sich das
Oberbürgermeisteramt.
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