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Nationale
Opposition will marschieren –
Den
Nationalsozialisten massiv entgegentreten!
Augsburg,
26.9.2004 Nationalsozialisten rufen zu einer Demonstration
"Gegen Sozialabbau und Fremdbestimmung" am 9. Oktober in Augsburg
auf. Gegen diese Provokation hat sich ein linkes Bündnis
gegen den Naziaufmarsch gebildet und eine Gegendemonstration
angemeldet. Der Aufruf des Bündnisses ist verabschiedet: "Nazis
stoppen! Kein Naziaufmarsch am 9. Oktober in Augsburg!"
Auf dem Plenum von attac wurde eine Resolution verabschiedet,
die eine solche Gegendemonstration unterstützt und vor allem
den völkischen und antisemitischen Charakter der rechten "Hartz
IV"-Mobilisierung herausstellt. Für den 27.9. sind Verhandlungen
beim DGB angesetzt, wo neben den Gewerkschaften auch Kirchen
und bürgerliche Parteien erwartet werden. Auch das Bündnis
gegen den Naziaufmarsch ist eingeladen. Inzwischen
scheinen auch Stadtverwaltung und Regenbogenparteien stark
beunruhigt. Es liegen bereits verschiedene Erklärungen vor,
auf der Stadtratssitzung am 30.9. strebt Regenbogen eine gemeinsame
Resolution an und für den 1.10. hat MdB Heinz Paula eine Sitzung
des Bündnisses für Menschenwürde einberufen.
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