Linker 1. Mai 2003
Rede des
Jugendbündnis Augsburg

Hallo alle hier Versammelten. Es freut mich sehr, dass ich nun im Namen des Jugendbündnis - Augsburg die Gelegenheit habe ein Grusswort zu verlesen.

Zuallererst will ich aber kurz das Jugendbündnis vorstellen. Wir haben uns Anfang April angesichts der Lage im Irak gegründet um vor allem Jugendliche zu mobilisieren. Wir wollen dabei nicht in direkte Konkurenz mit bestehenden Gruppen treten, sondern als breites Bündnis eine Basis für ein konstruktives Miteinander sein, um so möglichst viele Jugendliche und Schüler ansprechen und mobilisieren zu können. Wir sind, um unsere Unabhängigkeit zu wahren, parteiübergreifend.

Wir wollen heute unsere Solidarität mit denen bekunden, die sich aktiv für eine friedlichere Welt einsetzen und gegen den Sozialirvinsmus kämpfen. damit sind unter anderem Gruppen wie das International Solidarity Movement gemeint, das sich für die Rechte der Palestinänser in den besetzten Gebieten einsetzt, die Human Shields, die sich während des Angriffs auf den Irak dort aufhielten, die ArbeiterInnen in besetzten Fabriken, z.B. in Argentinien genauso wie amerikanische Friedensaktivisten, die trotz massiver Repressionen nicht aufgegeben haben. Wir wünschen all diesen Gruppen viel Glück für die Zukunft, und viel Erfolg.

Nun wird uns aber ständig gesagt, der Krieg sei vorbei, und man bräuchte uns nicht mehr. Das ist falsch. Kriege entstehen ja nicht einfach so aus dem nichts, genauso wenig wie die Waffen mit denen sie gefochten werden. Und ein Teil dieser Waffen, oder Teile dafür, stammen von hier, aus Augsburg. Und da muss eine aktive Friedensbewegung ansetzen. Direkt an den Nutzniessern von Terror und Leid.

Deshalb die klare Forderung an euch alle, schliesst euch zusammen, und geht mit uns und anderen Gruppen direkt gegen die Waffenproduktion und die damit verbundene Kriegsgefahr vor!

Keine Waffen in der Friedensstadt Augsburg!
Abrüstung statt Sozialabbau!


   
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