Themen im US-Wahlkampf: Der 11. September, der Krieg im Irak, der Putsch gegen Aristide, „Die Passion Christi“, die Wahlcomputer

Wird John Kerry die Schlammschlachten überstehen?

Ein Beitrag von Hanna Corniels

Wurde der Vietnamkrieg zum Wahlkampfthema, bevor die eigentliche Wahlkampagne überhaupt begonnen hatte, so hat nun, nach den letzten Vorwahlen am 16. März in Illinois, das Rennen George W. Bush gegen John Kerry offiziell begonnen.

Acht Monate lang werden die Amerikaner einer beispiellosen Werbekampagne beider Parteien ausgesetzt sein, die in erster Linie über teure Werbespots im Fernsehen geführt wird. Natürlich haben die Republikaner fast unbegrenzte Gelder, die sie dafür ausgeben können, während John Kerry alle Hebel in Bewegung setzen muss, um diesem Großangriff überhaupt etwas entgegensetzen zu können.

Doch derzeit sieht es so aus, als ob Bush nach dem Vietnam-Debakel auch weiterhin in der Defensive ist. Die Strategie der Republikaner, Bush als den großen Helden des 11. September 2001 zu profilieren, hat nicht nur Proteste bei den Anhängern Kerrys hervorgerufen, sondern auch bei vielen Angehörigen der Opfer dieses Terrorangriffs und bei der Gewerkschaft der New Yorker Feuerwehr. ...

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