Wir wollen zunächst deutlich machen: Alle Kriegsparteien
im jugoslawischen Bürgerkrieg haben schreckliche und
furchtbare Verbrechen begangen und sich gegenseitig unermessliches
Leid zugefügt, ganz besonders in Bosnien. Wie gesagt,
dies gilt für alle Seiten, natürlich
auch für die serbische. So schlimm dieser schreckliche
Krieg auch für alle Seiten war, eines änderte sich
nie: Sämtliche Verbrechen und Massaker, die an serbischen
Menschen verübt worden sind, wurden hierzulande ganz
einfach totgeschwiegen, in einer angeblich so vorbildlichen
Demokratie mit angeblich so umfassenden Informationsmöglichkeiten
und bei einer angeblich so freien Presse.
Ein Beispiel dafür
sind die Ereignisse in und um Srebrenica (Stadt
in Ostbosnien) während des Krieges in Bosnien (1992 – 1995).
Moslems und Serben haben sich dort gegenseitig schreckliches
Leid angetan, auf beiden Seiten gab es Massaker. Im Westen
und ganz besonders auch hier in Deutschland wurden aber nur
die serbischen Greueltaten thematisiert, wobei die muslimischen
Opferzahlen übertrieben hoch dargestellt wurden und
noch immer werden. Von serbischen Opfern in und um Srebrenica
hat die deutsche Öffentlichkeit – im wahrsten
Sinne des Wortes – nichts erfahren. Ein weiteres Beispiel
für ein im Westen verschwiegenes Massaker ist jenes,
das sich gegen Ende des Bosnienkrieges im Jahre 1995 in Mrkonjic
Grad (nahe Jajce und unweit von Banja Luka) ereignete,
als kroatische Truppen die Stadt eroberten und serbische
Zivilisten massakrierten.
Aus den genannten Gründen
wollen wir hier Bilder von massakrierten serbischen Zivilisten
und von zerstörten serbischen Ortschaften
präsentieren.
Die folgenden vier Fotos zeigen bestialisch
verstümmelte serbische Zivilisten
aus der Srebrenica-Region (auch Milici zum Beispiel gehört
dazu, wie im übrigen auch Bratunac). Sie sind der folgenden
Quelle entnommen: „Ketzerbriefe Nr. 68“ (September
1996, herausgegeben vom „Bund gegen Anpassung, AHRIMAN-Verlag,
Sonderheft Jugoslawien – 2. Auflage, 1999).
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Die folgenden drei Fotos sind in der
Srebrenica-Region aufgenommen und zeigen von Moslems zerstörte
serbische Dörfer bzw. eine Massenbeerdigung
serbischer Zivilisten in Bratunac. Wir haben sie der folgenden
Quelle entnommen:
Alexander Dorin: „In unseren Himmeln
kreuzt der fremde Gott – Verheimlichte Fakten der Kriege
in Ex-Jugoslawien (Kroatien, Bosnien und Kosovo)“ – Freiburg
(Breisgau): Ahriman-Verlag, 2001. |
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Das
Bild links kann unter http://www.srpska-mreza.com/library/lm53/LM53.html („Hidden
side of the Yugoslav War – The pictures they don’t
want you to see“), von wo wir es bezogen haben, eingesehen
werden (dort befinden sich noch jede Menge anderer Fotos,
die ebenfalls unermessliches und hierzulande totgeschwiegenes
serbisches Leid dokumentieren). Dieses Foto findet man auch
im bereits weiter oben zitierten Buch von Alexander Dorin,
und zwar mit folgender Bildinschrift:
Diese Aufnahme stammt
von einem saudi-arabischen Kämpfer,
der in der Nähe der bosnischen Stadt Teslic, in Crni
Vrh, gefangen genommen wurde. Ein moslemischer Soldat zeigt
den abgetrennten Kopf von BlagojeBlagojevic, einem
Serben aus dem Dorf Jasenove in der Nähe von Teslic. |

Das Foto aus Mrkonjic Grad ist dem oben zitierten Buch von
Alexander Dorin entnommen |
Die vier letzten Fotos schließlich
sind persönliche Aufnahmen und stammen vom Verfasser
unseres Artikels (Dr. Hans-Georg Ruf), der am 13. Mai 2005
in Mrkonjic Grad weilte und dort den serbisch-orthodoxen
Friedhof besuchte, von wo die Aufnahmen stammen.
Dort erinnern
mittlerweile – offenbar seit dem Jahr
2004 – eine Gedenkstätte in Form eines schräg
nach oben stehenden Kreuzes auf einer eigens dafür errichteten
Plattform sowie eine Gedenktafel an der kleinen Kapelle am
Eingang des Friedhofes an das damalige Massaker. Auf der
Gedenktafel befinden sich in Stein gemeißelt die Namen
aller 181 Opfer – einschließlich des Geburtsjahres
und des Geburtsortes. Der Verfasser hat alles auf Video festgehalten
und insbesondere die Opferliste auf der Gedenktafel auch
so gefilmt, dass man mit Hilfe dieser Videoaufnahmen sämtliche
Namen der Opfer deutlich erkennen kann. Da der Verfasser
unseres Artikels keinen Fotoapparat dabei hatte, sondern „nur“ eine
Videokamera, sind die Bilder zu einem späteren Zeitpunkt
vom Fernseh-Bildschirm abfotografiert worden. |
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