Der Mythos Srebrenica und Massaker

Legendenbildung und – verschwiegene – Wahrheit

von Dr. Hans-Georg Ruf

Inhaltsübersicht:

I. Einführung, Kurzzusammenfassung und die wichtigsten Quellen zum Themenkomplex „Srebrenica“
(a) Einführung
(b) Kurzzusammenfassung
(c) Wichtigste Quellen

II. Die Ereignisse in und um die ostbosnische Stadt Srebrenica während des bosnischen Bürgerkrieges (1992 – 1995)
(a) Die Vorgeschichte: muslimische Massaker an der serbischen Zivilbevölkerung
(b) Der Einmarsch serbischer Truppen im Juli 1995 und die Folgen: Kampfhandlungen und serbische Massaker an muslimischen Kriegsgefangenen
(c) Ein Vergleich mit der (ebenfalls serbischen) Eroberung von Žepa
(d) Heuchelei, Faktenresistenz und Verlogenheit der deutschen Politik am Beispiel der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

III. Mrkonjic Grad: Ein kroatisches Massaker an serbischen Zivilisten bzw. Kriegsgefangenen aus dem Jahre 1995 – vom Westen unbeachtet und verschwiegen

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Wir wollen zunächst deutlich machen: Alle Kriegsparteien im jugoslawischen Bürgerkrieg haben schreckliche und furchtbare Verbrechen begangen und sich gegenseitig unermessliches Leid zugefügt, ganz besonders in Bosnien. Wie gesagt, dies gilt für alle Seiten, natürlich auch für die serbische. So schlimm dieser schreckliche Krieg auch für alle Seiten war, eines änderte sich nie: Sämtliche Verbrechen und Massaker, die an serbischen Menschen verübt worden sind, wurden hierzulande ganz einfach totgeschwiegen, in einer angeblich so vorbildlichen Demokratie mit angeblich so umfassenden Informationsmöglichkeiten und bei einer angeblich so freien Presse.

Ein Beispiel dafür sind die Ereignisse in und um Srebrenica (Stadt in Ostbosnien) während des Krieges in Bosnien (1992 – 1995). Moslems und Serben haben sich dort gegenseitig schreckliches Leid angetan, auf beiden Seiten gab es Massaker. Im Westen und ganz besonders auch hier in Deutschland wurden aber nur die serbischen Greueltaten thematisiert, wobei die muslimischen Opferzahlen übertrieben hoch dargestellt wurden und noch immer werden. Von serbischen Opfern in und um Srebrenica hat die deutsche Öffentlichkeit – im wahrsten Sinne des Wortes – nichts erfahren. Ein weiteres Beispiel für ein im Westen verschwiegenes Massaker ist jenes, das sich gegen Ende des Bosnienkrieges im Jahre 1995 in Mrkonjic Grad (nahe Jajce und unweit von Banja Luka) ereignete, als kroatische Truppen die Stadt eroberten und serbische Zivilisten massakrierten.

Aus den genannten Gründen wollen wir hier Bilder von massakrierten serbischen Zivilisten und von zerstörten serbischen Ortschaften präsentieren.

Die folgenden vier Fotos zeigen bestialisch verstümmelte serbische Zivilisten aus der Srebrenica-Region (auch Milici zum Beispiel gehört dazu, wie im übrigen auch Bratunac). Sie sind der folgenden Quelle entnommen: „Ketzerbriefe Nr. 68“ (September 1996, herausgegeben vom „Bund gegen Anpassung, AHRIMAN-Verlag, Sonderheft Jugoslawien – 2. Auflage, 1999).

Die folgenden drei Fotos sind in der Srebrenica-Region aufgenommen und zeigen von Moslems zerstörte serbische Dörfer bzw. eine Massenbeerdigung serbischer Zivilisten in Bratunac. Wir haben sie der folgenden Quelle entnommen:

Alexander Dorin: „In unseren Himmeln kreuzt der fremde Gott – Verheimlichte Fakten der Kriege in Ex-Jugoslawien (Kroatien, Bosnien und Kosovo)“ – Freiburg (Breisgau): Ahriman-Verlag, 2001.

Das Bild links kann unter http://www.srpska-mreza.com/library/lm53/LM53.html („Hidden side of the Yugoslav War – The pictures they don’t want you to see“), von wo wir es bezogen haben, eingesehen werden (dort befinden sich noch jede Menge anderer Fotos, die ebenfalls unermessliches und hierzulande totgeschwiegenes serbisches Leid dokumentieren). Dieses Foto findet man auch im bereits weiter oben zitierten Buch von Alexander Dorin, und zwar mit folgender Bildinschrift:

Diese Aufnahme stammt von einem saudi-arabischen Kämpfer, der in der Nähe der bosnischen Stadt Teslic, in Crni Vrh, gefangen genommen wurde. Ein moslemischer Soldat zeigt den abgetrennten Kopf von BlagojeBlagojevic, einem Serben aus dem Dorf Jasenove in der Nähe von Teslic.

              Das Foto aus Mrkonjic Grad ist dem oben zitierten Buch von Alexander Dorin entnommen

Die vier letzten Fotos schließlich sind persönliche Aufnahmen und stammen vom Verfasser unseres Artikels (Dr. Hans-Georg Ruf), der am 13. Mai 2005 in Mrkonjic Grad weilte und dort den serbisch-orthodoxen Friedhof besuchte, von wo die Aufnahmen stammen.

Dort erinnern mittlerweile – offenbar seit dem Jahr 2004 – eine Gedenkstätte in Form eines schräg nach oben stehenden Kreuzes auf einer eigens dafür errichteten Plattform sowie eine Gedenktafel an der kleinen Kapelle am Eingang des Friedhofes an das damalige Massaker. Auf der Gedenktafel befinden sich in Stein gemeißelt die Namen aller 181 Opfer – einschließlich des Geburtsjahres und des Geburtsortes. Der Verfasser hat alles auf Video festgehalten und insbesondere die Opferliste auf der Gedenktafel auch so gefilmt, dass man mit Hilfe dieser Videoaufnahmen sämtliche Namen der Opfer deutlich erkennen kann. Da der Verfasser unseres Artikels keinen Fotoapparat dabei hatte, sondern „nur“ eine Videokamera, sind die Bilder zu einem späteren Zeitpunkt vom Fernseh-Bildschirm abfotografiert worden.


   
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