Mosul: US-Truppen feuern auf unbewaffnete Demonstranten!

In Mosul haben US-Truppen irakische Demonstranten erschossen, die keinen Beifall für den neuen US-Governeur Mashaan al-Juburi spenden wollten, sondern lautstark protestierten. In Bagdad verscheuchen US-Truppen Journalisten, die Anti-US-Kundgebungen filmen wollten. Schliesslich heute die Durchsuchung des von internationalen Journalisten bewohnten Hotels Palestine nach Personen, die "den USA unfreundlich" gesinnt sind. Die irakische Zivilgesellschaft beginnt mit einem Militäreinsatz gegenüber kritischen Journalisten... »»

Bericht eines Korrespondenten von Inymedia

 

Man kann nicht sagen, das die US-Truppen untätig sind! Trotz der zusammengebrochenen medizinischen Versorgung, der zusammengebrochenen Versorgung mit Wasser und Nahrungsmitteln und den Plünderungen von Banken und Museen tun sie etwas.
Denn erste Aktion war es, die Ölquellen "für das irakische Volk" zu sichern. (Bild)
Die zweite ist die Erschießung derjenigen, die ihren Protest gegen die USA demokratisch äußern.

Proteste in Bagdad gegen die Besatzer

Das Foto stammt von der Internetseite des arabischen Senders Aljazeera. Die englischsprachige Site http://www.aljazeerah.info/ wurde von dunklen Mächten stillgelegt. Eine temporary site existiert momentan unter http://english.aljazeera.net

Am 7. April 2003 schoss die US-Polizei erstmals scharf auf Demonstranten gegen den Irakkrieg. Bezeichnend ist, dass die Polizei in Oakland mit Holz und Gummi schoss, um Hafenarbeiter und Demonstranten auseinanderzutreiben, gerade als die Dockers einem Aufruf der Antikriegs-Demonstranten zu folgen begannen und die Arbeit niederlegten.

Der Bericht entstammt der Seite urbana-champaign Independant Media Center http://www.ucimc.org

 

 


   
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