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Ein Augenzeugenbericht aus Bagdad

Von Hussein al-Nadeen

Die schiitische Bevölkerung in der Hauptstadt und im Südirak organisiert sich zunehmend über religiöse Einrichtungen... Führende Vertreter dieser Gruppen erklärten, sie lehnten die amerikanisch-britische Besatzung ab, wollten aber den Amerikanern und Briten die Chance geben, ihr Versprechen einer demokratischen Zukunft, der Wahl einer unabhängigen Regierung und eines umfassenden Wiederaufbaus einzulösen. In der Zwischenzeit erkennen immer mehr Iraker, dass diese hehren Ziele gar nicht den Absichten der amerikanischen Regierung entsprechen. Die Lage vor allem im Süden des Landes gleicht immer mehr der Situation vor dem bewaffneten Aufstand von 1920, als die Briten als Mandatsmacht ihr Versprechen brachen, dem Irak nach dem Ersten Weltkrieg die Unabhängigkeit zu gewähren. ...

Es gibt nichts mehr zu plündern

Der Mythos der Irakischen Erdölreichtums

Der Schwindel vom Wiederaufbau

... In der Zwischenzeit „bombardieren“ die Medien und die Übergangsregierung die Bevölkerung weiterhin mit Dokumentationen über die grausamen Verbrechen und Gräueltaten des gestürzten Diktators. ... die derzeitige psychologische Kriegsführung zielt darauf ab, die berechtigte Empörung über den Krieg und die Besatzung auf einen unsichtbaren Feind abzulenken und die frustrierten Menschen davon zu überzeugen, „dass alles besser ist als das frühere Regime“.
Dieses Vorgehen könnte aber vor allem unter den Bedingungen einer sich immer weiter verschärfenden Wirtschaftskrise zu schwerwiegenden und katastrophalen Folgen führen. Die Neokonservativen in Washington wollen den gesamten Nahostraum in verheerende Kriege stürzen. Dabei sind sie auch bereit, einen blutigen Bürgerkrieg im Irak auszulösen. ... »» zum Artikel


   
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