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themen/Naher und Mittlerer Osten, Afghanistan |
„Stoppt den Krieg in Gaza –
Für einen
gerechten Frieden im Nahen Osten“
Kundgebung Königsplatz, 9.1.2009 |
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21.10.2012
Beobachtungen in Afghanistan 2012
Mit der Schonung der Verbrecher durch die Karsai-Administration wird bei vielen Afghanen die Sehnsucht nach den Taleban immer größer
Von Matin Baraki
Nach Kabul kann man in der Regel nur über Umwege reisen. Das ist auch ratsam, damit man am Kabul International Airport nicht auffällt bzw. nicht identifiziert wird, aus Europa gekommen zu sein. Bis man über Umwege Afghanistan erreicht, hat man schon einen Dreitage-Bart, den inzwischen viele Afghanen tragen.
Als ich von Frankfurt über Dubai in Peschawar ankam, hieß der Flughafen zu meiner Überraschung nicht mehr „Peshawar International Airport“, sondern „Pachakhan International Airport“. Im Vielvölkerstaat Pakistan werden die Paschtunen offensichtlich immer selbstbewusster. ...
Aus dem Inhalt: Die Leiden ● Der Flughafen in Peshawar trägt nun den Namen eines Paschtunenführers ● Nach, in und um Kabul ● Sämtliche Hoffnungen auf ein lebenswertes Afghanistan verloren ● Karsais Kabinettsstück ● Menschen aus einem Dorf ● Rahima ● Landraub als Staatsakt ● Kabul liebt nur die Reichen ● Private Alibi-Hochschule? ● Der Prediger und der Drogenhubschrauber ● Frühjahrsoffensive der NATO ● Die „befreiten“ afghanischen Frauen ● Patrioten nicht gefragt  |
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19.7.2012
Afghanistan als geostrategisches Operationsfeld
der Weltmächte
Von Matin Baraki
Den Afghanistan-Konflikt können wir nicht verstehen, wenn dabei die geostrategische Bedeutung dieses Landes am Hindukusch unberücksichtigt bleibt. Afghanistan ist abgesehen von etwas Erdgas im Norden und Kupfer in den Minen von Ainak1, in der südlich von Kabul gelegenen Provinz Logar, relativ arm an Bodenschätzen, die für die internationalen Konzerne von großem Interesse wären. Als die Kriegsmüdigkeit in der US-amerikanischen Bevölkerung und auch bei der politischen Klasse des Landes unüberhörbar wurde und namhafte US-Politiker den Sinn des Krieges infrage stellten, weil er sich ökonomisch nicht gelohnt hätte, „fanden“ die US-Experten plötzlich Bodenschätze im Werte von einer Billion Dollar. ...
Aus dem Inhalt:
I. Die Vorgeschichte der Verteidigung am Hindukusch
II. Afghanistan in der militärischen Konzeption Deutschlands im Zweiten Weltkrieg
III. Afghanistan als Schachbrett der neuen deutschen
Imperialmacht
IV. Afghanistan als Schachbrett der US-Strategie nach dem Ende des Sozialismus
V. Alternativen zum Krieg in Afghanistan  |
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4.6.2011
Beobachtungen in Tschuristan
Wir leben nicht in Afghanistan, sondern in „Tschuristan“, d. h. ein Ort des Raubes, meinte Ahmad Farid.
Von Matin Baraki
Das afghanische Jahr 1389 (21. März 2010-20. März 2011) hat blutig begonnen und ist noch blutiger zu Ende gegangen. Am stärksten betroffen war die Zivilbevölkerung. Es gab keinen Tag, an dem es keine Toten gegeben hätte. Allein innerhalb von drei Tagen sind insgesamt 140 Menschen Opfer des NATO-Krieges geworden. Neun Kinder wurden am 2. März 2011 in Kunar beim Holzsammeln aus einem US-Hubschrauber gezielt erschossen. Deutsche Soldaten haben am 10. März 2011 in Kunduz eine Frau erschossen und eine weitere verletzt.
Während General Tommy Franks, ehemaliger Oberkommandierender der US-Streitkräfte im Nahen Osten, keine Toten gezählt haben will, geben die Vereinten Nationen die Zahl der Toten für die vergangenen beiden Jahren (2009 und 2010) mit 5047 und die der Verletzten mit 11 180 an. Die afghanische Bevölkerung geht von drei bis viermal so vielen Opfern aus, da es kaum eine Familie gibt, die kein Opfer zu beklagen hat.
Bei einer Demonstration von hunderten Menschen in Kunar wurde die NATO als Terrororganisation bezeichnet. Auch in Kabul demonstrierten über 500 Menschen, die die Bilder der neun getöteten Kinder trugen. „Tod Amerika, Tod den Invasoren“, „Wir wollen keine Besatzungstruppen“ skandierten die Demonstranten. Nicht ohne Grund schweigen die afghanischen Medien über die Revolten in den arabischen Ländern. Weil sie auch in Afghanistan einen Aufstand des Volkes befürchten.
Würden die Menschen in den NATO-Ländern ein Viertel dessen wissen, was die westliche Soldateska am Hindukusch verursacht, könnte, so meine Überzeugung, eine Antikriegsbewegung wie in der Zeit des US-Krieges gegen Vietnam entstehen.
Obwohl der Widerstand sich zu dem Selbstmordattentat vom 20. Februar 2011 bekannt hat, so glauben dennoch inzwischen immer weniger Afghanen an die Selbstmordattentate als Taten der islamisch geprägten Opposition, die unter dem Oberbegriff Taleban subsumiert wird. Die Selbstmordattentate seien eher von der NATO initiierte Mordtaten, die dem Widerstand in die Schuhe geschoben werden, um diesen zu isolieren. Weil durch die massiven NATO-Luftwaffeneinsätze immer mehr Zivilisten ermordet werden, sehen viel Menschen die Selbstmordattacken, die den Taleban zugeordnet werden, als ein Ablenkungsmanöver der NATO-Propagandisten an, um ihre eigenen Mordtaten zu relativieren...  |
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29.4.2011
Parlamentswahlen in Afghanistan
Ende einer Farce
Von Matin Baraki
Da der unter den Taliban subsumierte Widerstand inzwischen 70 Prozent des Landes kontrolliert, und im Rest Afghanistans Wahlfälschung programmiert ist, wird die ganze Sache von der Bevölkerung als ein billiges Puppentheater Karsais angesehen...
Damit ist der Wahlbetrug in Afghanistan amtlich, bilanzierte die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Seit dem formalen Ende der Parlamentswahlen waren bis Mitte Oktober schon 4600 und bis Mitte November stolze 6000 Berichte bei der Beschwerdekommission eingegangen. Davon sind 2500 Vorkommnisse dermaßen schwerwiegend, dass sie den Ausgang in den betroffenen Wahlkreisen beeinflussen, meldeten die Presseagenturen. Es mussten Stimmzettel aus 130 Wahllokalen für ungültig erklärt werden. Deswegen standen die Wahlbehörden unter solchem Druck, dass sie „1,3 Millionen der 5,6 Millionen abgegebenen Stimmen wegen Betruges für ungültig erklärt“ haben... Auch gegen den Warlord und ehemaligen Gouverneur des westafghanischen Provinz Herat und amtierenden Minister für Wasserkraft und Energie, Mohammad Ismael Chan soll eine Untersuchung eingeleitet werden. Seine Telefongespräche waren abgehört worden, in denen er die Wahlhelfer zur Fälschung aufgefordert hatte...
Auch sechs Monate nach dem Ende der Parlamentswahlen in Afghanistan, ist das Gremium immer noch nicht arbeitsfähig. Das Geschacher um die durch Fälschung und Stimmkauf ins Parlament gelangten Abgeordneten war kaum zu Ende, da ist „der Kampf um den Kopf des toten Esels“, wie die Afghanen es nennen, entbrannt. Der ehemalige Präsident, ein Warlord und Kriegsverbrecher, Mohammad Jonus Qanuni, will weiter Parlamentspräsident bleiben. Aber auch Abdul Rab Mohammad Rasul Sayaf, ein Kriegsverbrecher und Massenmörder, will das Amt für sich haben. Der Kabuler Präsident Abdul Hamid Karsai verhandelt mit beiden, um den Streit endlich zu beenden. Qanuni soll ein wichtiges Ministerium, möglicherweise das Außenministerium und Sayaf das Amt des Präsidenten des obersten Gerichtes bekommen... Als eine Abgeordnete daran erinnerte, dass im neuen Kabuler Parlament Menschen sitzen, die in den Jahren des Bürgerkrieges unter den Modjahedin (1992-1994) ihren Gegnern Nägel in die Köpfe geschlagen hätten, kam es im Parlament zu einer wilden Schlägerei, die später auch außerhalb des Hauses fortgesetzt wurde...  |
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4.8.2010
Im Frühjahr 2010
Beobachtungen in Afghanistan II
von Matin Baraki
Schamschad-TV berichtete am 22. Februar 2010 aus Jalalabad, dass US-Soldaten in der nordöstlichen Provinz Kunar fünf Schüler der 9., Ich 10. und 11. Klasse eines Gymnasiums, die sich nach dem Unterricht in ihre Schlafräume zurückgezogen hatten, erschossen haben. Ein ca. sechsjähriges Kind, das die Ermordeten als seine Cousins bezeichnete und deren Namen einen nach dem anderen vortrug, heulte vor laufender Kamera. Dorfbewohner berichteten, dass die Erschießung der Kinder durch falsche Informationen eines US-Agenten verursacht wurde. Es ist nicht das erste Mal, dass im Krieg gegen Afghanistan zunächst geschossen und erst dann gefragt wird. Im nordafghanischen Kundus hatte Bundeswehr Oberst Georg Klein am 4. September 2009 nach dem gleichen Muster die Bombardierung angeordnet, infolge dessen nach ersten afghanischen Angaben 157 Menschen getötet wurden.
Die NATO-Soldateska hat in Afghanistan drei Frauen, ein Mädchen und einen Mann getötet, deren Leichen mit verbundenen Augen gefunden wurden, wie Mohammad Taher, ein Mitglied dieser Familie bekanntgab. Tolo-TV berichtet am 15. März 2010, dass diese Mordtat zunächst von der NATO verheimlicht wurde. Die steigende Zahl der zivilen Opfer verursacht erneut scharfe Reaktionen in der afghanischen Öffentlichkeit. Die Tageszeitung Nejat nannte am 24. Februar 2010 die Präsenz der NATO-Einheiten in Afghanistan als gesetzwidrig.
Nach einem am 17. März 2010 verbreiteten Bericht der Vereinten Nationen war 2009 das mörderischste Jahr für die zivile Bevölkerung in Afghanistan... Aus dem Bericht geht außerdem noch hervor, dass die afghanische Polizei beim Drogenhandel und am Menschenraub beteiligt ist. Dies ist ein Seitenhieb auf die Deutschen, die seit 2001 die Polizei des Kabuler Regimes ausbilden und ausrüsten; ein weiterer Schlag ins Gesicht der Deutschen ist, dass die USA bei der Aufstellung der afghanischen Polizei bei Null anfangen wollen... 
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3.8.2010
Im Frühjahr 2010
Beobachtungen in Afghanistan I
von Matin Baraki
Der Bulldozer-Diplomat und derzeitige US-Beauftragte für Afghanistan und Pakistan (AfPak), Richard Holbrooke, hat die südliche afghanische Provinz Helmand besucht, wo die NATO-Besatzer unter US-Armeeführung in den Bezirken Mardjah und Nadeali einen Krieg der verbrannten Erde führen. Holbrooke verkündete bezüglich dieses Vernichtungskrieges seine volle Zufriedenheit mit den Ergebnissen der Kampfhandlungen. Dass seit Beginn des Krieges am 11. Februar mehr als 3000 Familien geflüchtet und zahlreiche Zivilisten getötet worden sind, wie die Tageszeitung „Wahdat“ am 5. März 2010 berichtete, war für Mr. Holbrooke nicht mal der Erwähnung wert. Tausende Flüchtlingsfamilien sind zum Teil barfuß nach Laschkargah, der Hauptstadt der Provinz Helmand, geflüchtet und hoffen auf Hilfe, die nicht kommt.
Die Flüchtlinge berichteten von einem gnadenlosen Krieg in Mardjah und Nadeali, wo Straße für Straße und Haus für Haus durchkämmt würden. Sie sprachen vom Einsatz aller Waffengattungen, darunter Kampfhubschrauber und -jets, Artillerie und Panzer, auch vom massiven Einsatz unbemannter Drohnen. In nur einer Woche wurden 14 Drohneneinsätze registriert. Im ganzen Jahr 2009 waren es 200 gewesen, meldete Khybar-TV aus Peschawar. Die US-Armee setzt massiv Drohnen ein, um die Besatzersoldaten nicht zu gefährden.
Trotzdem wurden am 19. Februar 2010 sechs von ihnen durch Widerständler getötet. Am 21. Februar 2010 waren es schon 16... 
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18.8.2009
Vielfältiger Widerstand in Afghanistan
„Aber im Endergebnis müssen sie Afghanistan verlassen. Die afghanische Bevölkerung akzeptiert keine Besatzer.“
Interview mit Dr. Matin Baraki
Bei einem Besuch Matin Barakis in Augsburg am 10. August 2009 nahm die Redaktion des Forums die Gelegenheit zu einem ausführlichen Interview wahr. Matin Baraki war erst im Frühjahr in Afghanistan und Pakistan und konnte sich dort vor Ort über die aktuellen Entwicklungen informieren. Vieles war uns vorher nicht klar: die Vielfalt des Widerstands in Afghanistan; die Erosion der afghanischen Armee, deren Offiziere zunehmend mit dem Widerstand kooperieren; das private Söldnertum – auch durch deutsche Regierungsstellen zunehmend organisiert – bis hin zu gesetzlosen Privatgefängnissen; die Rolle der großen NGOs als eigentliche Regierung Afghanistans; „Wiederaufbau“ als getarnte Infrastrukturprojekte für die NATO; gefälschte Wahlen, die offensichtlich in Washington entschieden werden; die elende Lage der Bevölkerung, die sich – Matin Barakis Großfamilie eingeschlossen – buchstäblich an jeden Strohhalm klammern müssen, um zu überleben. Wir danken Matin Baraki für dieses Interview, das uns kurz vor den Präsidenten- und Regionalwahlen in Afghanistan – sie finden in zwei Tagen statt –, wesentliche Hintergrundinformationen zur Verfügung stellt. 
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13.4.2009
Dem Frieden eine Chance, Truppen raus aus Afghanistan
von Matin Baraki
Ausgearbeitete Fassung der Rede auf der Demonstration am 20. September 2008 in Berlin gegen die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan
Den Krieg gegen Afghanistan können wir nicht verstehen, wenn wir zwei Dinge dabei nicht berücksichtigen: Zum einen die geostrategische Lage Afghanistans. Von Afghanistan aus kann die gesamte Region des Nahen und Mittleren Ostens, Mittelasien, der Kaukasus und Südasien erreicht werden. Von Afghanistan ist es bis zu den Ländern, wo das schwarze Gold herkommt nur noch ein Katzensprung. Das Land am Hindukusch ist längst zu einem unsinkbaren Flugzeugträger für US-, NATO- und Bundeswehreinheiten degradiert worden. Zum anderen die Großmachtambitionen der wieder erwachten herrschenden Klasse des nun groß gewordenen Deutschlands. Auffällig ist, daß Afghanistan stets dann für Deutschland von Interesse war, wenn die politische und militärische Klasse Deutschlands Großmachtambitionen hegte. Daran hat sich bis heute nichts geändert! … 
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12.4.2009
Eine Exit-Strategie für Afghanistan und weitere Perspektiven
von Matin Baraki
Die Empfehlungen Matin Barakis für eine Exitstrategie für Afghanistan liegen eigentlich schon seit Jahren vor. Wir wollen sie hier noch einmal explizit veröffentlichen, denn die internationalen Konferenzen der jüngsten Zeit gehen leider nach wie vor in die exakt falsche Richtung. Statt der von Baraki empfohlenen und einzig erfolgversprechenden Option 2, die mit einem sofortigen Abzug fremder Truppen aus Afghanistan verbunden ist, geht die NATO zunächst in Richtung Option 1. Diese Option ist mit einer Aufstockung der Besatzungssoldaten verbunden, wobei die Option 3 in Aussicht gestellt wird, die einen langfristigen Abzug vorsieht. Da das Nato-Bündnis gerade auch mit Afghanistan in eine brandgefährliche Krise schleudert und den Bewohnern des Landes jede Perspektive nimmt, sind die Vorschläge Barakis für Perspektiven Afghanistans brandaktuell. … 
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31.3.2009
Mittlerer Osten und Zentralasien im Rahmen der Geostrategie der NATO
von Matin Baraki
Es handelt sich im Folgenden um die schriftliche Fassung eines Vortrags, den Matin Baraki auf der Sommerakademie des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung gehalten hat, an der 350 Menschen teilnahmen.
Ohne die extrem brisante geostrategische Bedeutung und die wichtigen Naturreichtümer dieser Region können die vielfältigen Konflikte, besonders die, die seit dem Ende der multipolaren Weltordnung entbrannt sind, nicht erklärt werden. Mittleren Osten und Zentralasien, wozu natürlich auch Afghanistan gehört, waren stets Opfer ihrer geostrategischen Lage. Afghanistan wurde im Rahmen des „Great Game“ zweimal im 19. Jahrhundert (1838-1842 und 1878-1880) und einmal im 20. Jahrhundert (1919) durch die britische Kolonialmacht überfallen. In den ersten beiden Fällen wurde das Land für einige Jahre besetzt gehalten, infolgedessen kam es zu Volkserhebungen, die zur völligen Vernichtung der britischen Besatzungsmacht führten. … 
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20.1.2009
Verschiedene Aktionen in der Stadt
„Stoppt den Krieg in Gaza – Für einen gerechten Frieden im Nahen Osten“
Vier Aktionen in Augsburg ● Anhang 1: Eine Zusammenstellung sehr wichtiger und interessanter Hintergrundartikel und Quellen ● Anhang 2: Exkurs: Ein Augsburger Likud-Block oder nur allzu deutsche antideutsche Islamophoben? ● Bilder ● Reden 
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8.1.2009
Eine ausgezeichnete Stellungnahme der Kommunistischen Partei Israels
„Das Wichtigste ist es zu erkennen, dass es innerhalb Israels eine Opposition gegen den Krieg … gibt.“
Stoppt das Töten! Nein zur Blockade! Ja zum Leben für beide Völker! Juden und Araber weigern sich Feinde zu sein! Unsere Forderung: Vollständiger Waffenstillstand und Aufhebung der Belagerung von Gaza – Jetzt!
Zur Zeit sind in ganz Israel, in allen Städten beinahe täglich Aktionen gegen das Regierungsverbrechen in Gaza. Dabei spielt die KP Israels eine wichtige Rolle. Das Bündnis Hadash kämpft für Frieden und soziale Gerechtigkeit und in ihr Maki, die kommunistische Partei Israels. Die linksgerichtete jüdisch-arabische Partei Hadash erhielt bei den Parlamentswahlen am 28.3.2006 2,7% der Stimmen und ist mit drei Abgeordneten in der Knesset vertreten…
Erklärung von Maki, der Kommunistischen Partei Israels vom 2. Januar 2009: Das Töten in Gaza geht weiter. Hunderte von Palästinensern wurden getötet, Tausende verletzt, Luftschläge haben totale Verwüstung angerichtet und ganze Familien wurden obdachlos. Die Einwohner im Süden Israels werden von einer Regierung gefangen gehalten, die sie anlügt und missbraucht. Zerstörung und Tod in Gaza wird nicht ihre Zukunft sicherstellen sondern zu noch mehr Gewalt und Töten führen. … 
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20.8.2008
Beobachtungen im US-Protektorat Afghanistan
Im Frühling am Fuße des Hindukusch
von Matin Baraki
Gerade im staubigen, vom Abgas, Verkehrschaos und ohrenbetäubendem Lärm geplagten Kabul angekommen, vernahm ich schon die von den TV-Sendern verbreiteten Sensationsmeldungen. Die Luft hat sich in Kabul in so dramatischer Weise verschlechtert, dass für die Bewohner der Stadt mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen zu rechen sei. Mehrere Kabulis klagten über vielfältige Probleme. Gharzai Zazai, Stellvertreter des Bürgermeisters von Kabul – nach seinen eigenen Angaben ein ehemaliger ISI-Mann [Inter-Services Intelligence, pakistanischer Geheimdienst; Red] demonstriert – mit viel Schaum vor dem Mund – seine Macht: er ordnete die Zerstörungsaktion der Häuser in Kabul an, die durch obdachlose Rückkehrer aus den pakistanischen bzw. iranischen Flüchtlingslagern errichtet worden waren. Zazais Demonstration der Stärke – er rief lautstark und energisch in die Mikrofone, er werde alle solche Häuser niederreißen lassen – stieß bei den Betroffenen auf Bitterkeit, Trauer und Unverständnis… 
zur Bildergalerie „Beobachtungen im Protektorat“  |
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Heinz klärt auf »»
Antwort von MdB Heinz Paula auf die Aufforderung von Pax Christi, dem Tornado-Einsatz in Afghanistan die Zustimmung zu verweigern
Die Augsburger Grünen wollen sich reinwaschen
Kennt MdB Oswald eigentlich das Völkerrecht? – Briefwechsel mit einem Mitglied der AFI |
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| Brief ans Forum: Eine Stimme aus Bethlehem
Eskalation im Nahost-Konflikt: Wird Israel zum Bauer auf dem Schlachtfeld der Nato? »» |

Demonstration von 5000 Menschen in Tel Aviv am 22.7.2006 gegen die israelischen Angriffe auf den Libanon |
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21.10.2012 » Beobachtungen in Afghanistan 2012: viele Afghanen sehnen sich nach den Taleban
19.07.2012 » Afghanistan als geostrategisches Operationsfeld
der Weltmächte.
Von Matin Baraki
04.06.2011 Beobachtungen in Tschuristan, einem Ort des Raubes
29.04.2011 Parlamentswahlen in Afghanistan: Ende einer Farce
04.08.2010 » Im Frühjahr 2010: Beobachtungen in Afghanistan II, von Matin Baraki
03.08.2010 » Im Frühjahr 2010: Beobachtungen in Afghanistan I, von Matin Baraki
18.08.2009 » Vielfältiger Widerstand in Afghanistan – Interview mit Dr. Matin Baraki
13.04.2009 » Dem Frieden eine Chance, Truppen raus aus Afghanistan – Rede bei der Berliner Afghanistandemo
12.04.2009 » Eine Exit-Strategie für Afghanistan und weitere Perspektiven, von Matin Baraki
31.03.2009 » Mittlerer Osten und Zentralasien im Rahmen der Geostrategie der NATO
13.01.2009 » Aktionen: „Stoppt den Krieg in Gaza – Für einen gerechten Frieden im Nahen Osten“
08.01.2009 » Eine ausgezeichnete Stellungnahme der Kommunistischen Partei Israels zum Gaza-Konflikt
20.08.2008 » Beobachtungen im US-Protektorat Afghanistan: Im Frühling am Fuße des Hindukusch
20.08.2008 » Bildergalerie: Beobachtungen im Protektorat Afghanistan, Fotos von Matin Baraki
18.06.2008 » Mahnwache gegen Verlängerung oder Erweiterung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan
03.07.2007 » Afghanistan: zunächst zerstört, dann besetzt, von Matin Baraki
07.03.2007 » Heinz Paula antwortet Pax-Christi, die Augsburger Grünen wollen sich reinwaschen
05.03.2007 » Offene Briefe an MdB Heinz Paula wegen Tornado-Einsatz in Afghanistan
31.12.2006 » Tagebuch einer Reise in ein besetztes Land – ein Bericht von Matin Baraki über Afghanistan
28.10.2006 » Bundeswehr, Taliban und der Krieg in Afghanistan – von Matin Baraki
02.08.2006 » Brief ans Forum: Eine Stimme aus Bethlehem – Naher Osten als Schlachtfeld der Nato
23.07.2004 » Sumaya Farhat-Naser:
Brief aus Palästina
24.10.2003 » Das Ende des Zionismus?
Von Avraham Burg
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