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BESCHREIBUNG: Angesichts dieses Plakates tobte Schüttelschorsch Georg Schmid aus Donauwörth: „Die sollen das Plakat ganz schnell abhängen. Das ist eine unerträgliche Hetzkampagne!“ Jeder wisse, dass es nicht um den Neubau von Kernkraftwerken gehe, sondern um die Verlängerung der Laufzeiten, so Schmid. Die SPD verkaufe die Menschen für dumm. Das mache die Partei „so unglaubwürdig“. zitiert nach AZ online 11.8.2008 http://www.community.augsburger-allgemeine.de/forum/138171-post49.html

Aber tatsächlich propagiert(e) die CSU hemmungslos die Kernenergie und Christian Ruck preschte als erster vor, was ein bundesweites Medienecho fand: „Ich bin klar dafür, dass wir mit dieser Technologie auch hier in Deutschland neue Kraftwerke bauen“, sagte Ruck. „Die Technik der in sich sicheren EPR-Reaktoren bietet die große Chance für eine Entdämonisierung der Atomenergie“, fügte Ruck hinzu. AZ 9.7.2008

Tatsächlich ist auch in Schwaben ein zweites Atomkraftwerk überhaupt nicht ausgeschlossen und schon an mindestens zwei Standorten geplant gewesen, wie ein Forumsbeitrag bei AZ online verdeutlicht: "Die Bayerische Staatsregierung wollte zunächst in Rehling, später in Pfaffenhofen an der Zusam ein weiteres Kernkraft in Schwaben errichten. Die Kernkraftgegner von damals sind zwar älter geworden, aber noch genau so schlau wie damals. Wehret den Anfängen! Die da oben machen sonst, was sie wollen Den schlüssigen Beweis trete ich hiermit an: Zunächst war ein zweites Kernkraftwerk in Rehling bei Augsburg geplant. Schon kurze Zeit nach Beginn der Planungen hatten die Bewohner von Rehling einige Einwände gegen das Kernkraftwerk. Letztendlich wurde entschieden, das Kernkraftwerk in Rehling nicht zu bauen. Damit verzichtete der Ort Rehling auf über 600 neue Arbeitsplätze und Steuereinnahmen, die für die Gemeinde mehrere Million gebracht hätten. Schließlich wurde der geplante Standort durch den Freistaat Bayern von Rehling nach Pfaffenhofen an der Zusam verlegt. Das neue Kernkraftwerk sollte dort gebaut werden Projektbeginn war im Jahre 1976 und das KRL Pfaffenhofen sollte 1990 unter dem Eigentümer „RWE Energie" in Betrieb gehen. Als Betreiber war die Bayernwerk AG vorgesehen. Interessant ist der Firmenkopf auf den Schreiben der damaligen Zeit. KRL Kernkraftwerk Pfaffenhofen Das „K“ stand für Kernkraftwerk – das „R“ für RWE – und das „L“ für Lechwerke. […]

Es war also geplant, dass das Kernkraft Pfaffenhofen 1990 in Betrieb gehen sollte. Es wurden viele Aktionen gegen das Kernkraftwerk durchgeführt; wie zum Beispiel die Aktion „Ist Pfaffenhofen auf einen kerntechnischen Unfall vorbereitet?“Es gab eine Fragebogen-Aktion in der Bevölkerung, Gespräche mit Kommunalpolitiker, und Auftritte vom Kreisheimatpfleger in Funk und Fernsehen. Un d was viele nicht wissen, die Anführer der Kernkraftgeger von damals waren damals die heutigen „MEHLPRIMELN „ aus Buttenwiesen mit ihren deftigen Liedern. Der Standort Kernkraftwerk Pfaffenhofen wurde erst 1999 per Kabinettsbeschluss aufgegeben. Es ist also noch gar nicht solange her. Herr Kränzle kann sich bestimmt noch gut an damals erinnern. Und nach den unbedachten Andeutungen des CSU-Fraktions-Vize im Deutschen Bundestag Christian Ruck, wäre eine Neuaufnahme des Genehmigungsverfahrens durch die jetzige bayerische Staatsregierung durchaus denkbar. http://www.community.augsburger-allgemeine.de/forum/138171-post49.html

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