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BESCHREIBUNG: REP und NPD wirken im Verbund, obwohl sie konkurrieren – hier massiv in Oberhausen, Donauwörther Straße. Die REP haben lt. Augsburger Allgemeine vom 24.9.2008 2360 Mitglieder und bekamen bei der Landtagswahl 2003 2,2 Prozent, das waren ca. 115.000 Wähler. Damals mußten die REP für ihre Zulassung in Schwaben ganze 500 Unterschriften sammeln. Weil sie bei der vergangenen Wahl über 1,25 Prozent erreichten, mußten die REP diesmal nicht mehr sammeln, obwohl die Staatsregierung inzwischen das Quorum stark erhöht hatte. In Schwaben sind jetzt 1300 gültige Unterschirften für die Zulassung zur Wahl nötig, und zwar jeweils für die Landtags- und Bezirkstagswahl. Die REPs werden übrigens zur Zeit nicht vom Verfassungschutz beobachtet, obwohl sie früher als rechtsextrem eingestuft waren.

Die NPD, die bei der vergangenen Landtagswahl nicht angetreten war, mußte Unterschriften sammeln. Und hatte erhebliche Probleme dabei, obwohl die Konkurrenz mit den REP – zumindest bei der Unterschriftensammlung – wegfiel. Die NPD sammelte seit November 2007 Unterschriften, schaffte in diesen acht Monaten das Quorum in Schwaben aber nur knapp und auf den allerletzten Drücker. Laut AZ hat die NPD 1100 Mitglieder in Bayern und wird vom Verfassungsschutz beobachtet.

Als weitere eindeutig rechte Organisationen kandidieren der Bürger-Block e.V. (BB), wählbar nur in Oberfranken und die Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo), wählbar nur in Oberbayern. Der Bürgerblock fordert in der Innenpolitik z.B.: Keine Anwendung des Jugendstrafrechts bei volljährigen Straftätern, außerdem soll es möglich sein, Straftätern mit Migrationshintergrund die deutsche Staatsbürgerschaft zu entziehen.

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