Franz Dobler
Foto: Ralf Illing
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Vom Leben und Sterben am Plattenteller und an der Tastatur

Über das neue Buch des Augsburger Autors Franz Dobler

Viele Schriftsteller schreiben für das Feuilleton, um die Zeit zwischen zwei Romanen finanziell zu überbrücken, aber kaum ein deutscher Schriftsteller hat das Feuilleton, jenes fruchtbare, oft unterschätzte Niemandsland zwischen Rezension, Erzählung und Essay so konsequent zu seiner Form gemacht wie der seit Anfang der 90er in Augsburg lebende Franz Dobler (www.franzdobler.de).

Anders als seine Kollegen Wiglaf Droste oder Max Goldt, deren Buchveröffentlichungen immer Kompilationen ihrer Feuilletonbeiträge für Zeitungen und Zeitschriften waren, hat Dobler seine Laufbahn als Erzähler begonnen. Auf den Erzählungsband Falschspieler (1988) folgte 1991 der Roman Tollwut, für den Dobler unter anderem den Kunstförderpreis der Stadt Augsburg in der Sparte Literatur erhielt...

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