aktualisiert 31. März
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März 2021
Mo 08.

Frauen*streiktag

Pflegende, Ärzt*innen, Lehrende, Erzieher*innen, Mütter - nach einem Jahr der Krise ist nicht nur den Betroffenen klar, dass sich etwas ändern muss. Das System versagt angesichts steigender Infektionszahlen, versäumt es, digitale Bildung zu ermöglichen, und lässt systemrelevante Arbeitskräfte mit der Mehrfachbelastung allein.

Nicht erst seit Ausbruch der Corona-Pandemie tragen Frauen*[1] die Hauptlast an unbezahlter und geringbezahlter Sorge-Arbeit. Pflegeeinrichtungen argumentieren mit Wirtschaftlichkeit, wenn es um die niedrige Bezahlung von Pflegekräften geht. Doch in der Krise zeigt sich: Kapitalistisches Denken bringt uns nicht weiter, wenn Solidarität gefragt ist. Höhere Gehälter nützen nichts, wenn kurz- und langfristig das Pflegepersonal fehlt.

Die Krise entlarvt die patriarchalen Strukturen, die unsere Gesellschaft durchziehen: Wenn Schule und Hort schließen, wer kümmert sich um Home Schooling, Kinderbetreuung und Verpflegung? 49 Prozent der weiblichen Bevölkerung* leiden unter der Mehrbelastung durch die gestiegene Sorge-Arbeit; nur 30 Prozent der männlichen Befragten räumen das ein. Auch Fälle häuslicher Gewalt nahmen im vergangenen Jahr zu[2]. Das Patriarchat hat uns fest im Griff, denn das längst überholt geglaubte Rollenmuster der sorgenden Hausfrau und Mutter kehrt in der Krise wie selbstverständlich zurück.

Schluss mit alten Normen & neuem Leistungszwang! Wir streiken!

14:30 Kundgebung und Demo auf dem Rathausplatz
Augsburg

organisiert vom Frauen*streikkomitee
https://frauenstreikaux.
blackblogs.org/

Sa 13.

Gegen Immobilienspekulation - Für Erhalt der Diesel-Villa und der Rotbuche Kundgebung

Mehr dazu auf der Website der BAA: https://baumallianz-augsburg.de/themen/hochfeldstr_15

11.00 Hochfeldstr / Neidhardstraße
     
Do 18.

Ulrich Brand (Uni Wien): Jenseits der imperialen Lebensweise in Zeiten der Corona-Krise. Neue und alte Fluchtursachen

Diesjährige Fortsetzung unserer Vortragsreihe Mauern und/zu Brücken - hier der Zugangslink für die Online-Veranstaltung

18.30 - 20.00

Augsburger Flüchtlingsrat

Fr 19.

Globalstreik von Fridays for Future

Der 19. März wird fett! Seit über 2 Jahren streiken wir für mehr Klimagerechtigkeit. Wir fordern nicht mehr, als dass die Politik ihre eigenen Versprechen, das 1,5-Grad Ziel, einhält. Der Globalstreik steht deshalb unter den Hashtags #NoMoreEmptyPromises und #AlleFür1Komma5.

Der Aktionstag dreht sich nicht nur um das Geschehen in Deutschland: Es ist der siebte globale Klimastreik! Wir streiken in Solidarität mit MAPA, kurz für: Most Affected People and Areas – die Personen und Regionen, die schon heute am meisten unter den gravierenden Auswirkungen der Klimakrise leiden und deren Stimmen so oft unterdrückt und ignoriert werden.

attac Augsburg schreibt: Weltweit protestieren Menschen am Freitag, den 19. März, gemeinsam für gerechten Klimaschutz und für raschen, grundlegenden Systemwechsel in allen Lebensbereichen. Denn der drohende globale Klimakollaps, das Artensterben und die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen bedrohen auf vielfache Weise die Lebensgrundlagen der Menschen.

Die Klimakrise zu stoppen heißt, unsere Existenzgrundlage zu retten. Nicht mehr und nicht weniger. Es muss gehandelt werden. Sofort. Umfassend. Sozial gerecht. In Solidarität mit den Menschen in den armen Ländern des Südens.

In Augsburg rufen viele Gruppen und Initiativen dazu auf, am 19.3.2021 dem Aufruf "Globaler Klimastreik" von #FridaysforFuture zu folgen.

11.00 Plärrer

Näheres

So 21.

15.00 Rathausplatz

näheres beim Integrationsbeirat

Unter anderem besteht der Integrationsbeirat auf der Einrichtung einer Antidiskriminierungsstelle bei der Stadt, die schon von OB Gribl zugesagt wurde, die es aber immer noch nicht gibt. Angeblich ist sie unter Sabine Nölke-Schaufler im Direktorium 3 „im Aufbau“

Do 25.

Nina Klofac (Münchner Flüchtlingsrat): Resettlement und andere Humanitäre Aufnahmeprogramme – mit einem Seitenblick auf die Münchner Save me-Kampagne

Vortragsreihe Mauern und/zu Brücken - hier der Zugangslink für die Online-Veranstaltung

18.30 - 20.00

Augsburger Flüchtlingsrat

     
April 2021
Sa 03.

Augsburger Ostermarsch 2021: Abrüsten statt aufrüsten – für eine neue Politik jetzt!

Der Aufruf zum Ostermarsch wird unterstützt von: Attac-Augsburg, Augsburger Friedensinitiative (AFI), bfg Augsburg, B90/Die Grünen OV Friedberg, Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Augsburg, DIE LINKE.Kreisverband Augsburg, DKP-Augsburg, Frauenforum Aichach-Friedberg, Frauenverband Courage e. V., GEW-Augsburg, Internationalistisches Bündnis Augsburg / MLPD, Klimacamp Augsburg, Kuhle Wampe Augsburg, pax christi, VVN-BdA Kreisvereinigung Augsburg, Werkstatt Solidarische Welt e.V.

11:30 auf dem Rathausplatz mit Kundgebung und Infoständen

zum Aufruf der politisch katastrophal ist, Artikel dazu folgt

Fr 09.

N.N. (Women in Exile): Health care for all without discrimination. „Gesundheitsversorgung für alle – ohne Diskriminierung“; Vortrag auf Englisch mit Übersetzung

Vortragsreihe Mauern und/zu Brücken - hier der Zugangslink für die Online-Veranstaltung

18.30 - 20.00

Augsburger Flüchtlingsrat

Mo 12. Sondersitzung des Stadtrats zum Klimaschutz  
Mai 2021
Sa 01.

1. Mai-Demonstration Aktionsbündnis 1maiaugsburg

Aufruf: Der Tag der Arbeit ist seit 125 Jahren der Kampftag der Unterdrückten und Ausgebeuteten. Diese sind in der Coronapandemie einmal mehr diejenigen, die verlieren.
Während Teile der herrschenden Klasse am Handel mit Masken mit verdienen, verlieren immer mehr Arbeiter*innen ihre Jobs. Dieselben Politiker*innen, welche in der Öffentlichkeit zu Kontaktbeschränkungen aufrufen, treffen sich zu Spendendinnern mit Bonzen aus der Wirtschaft. Die Schuld an den hohen Infektionszahlen wird abwechselnd feiernden Jugendlichen oder Menschen, die laut BILD-Zeitung zu wenig Deutsch aussehen und deshalb zu ignorant zu solidarischen Handeln wären, zugeschrieben.
Wir haben genug von diesen Zuständen!
Wir wollen nicht mehr zusehen, wie Millionen Menschen kaum Etwas haben, während eine kleine Minderheit sich alles leisten kann.

Unsere Forderung lautet:
"Lasst die Reichen für die Krise zahlen!"

14.30 Helmut-Haller-Platz

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